Positive Maßnahmen

gehen davon aus, dass eine historische strukturelle Benachteiligung weiter fortwirkt, so dass die Beseitigung bestehender Diskriminierung nicht ausreicht, um benachteiligte Gruppen de facto gleichzustellen. Sie zielen daher auf die Verminderung struktureller Ungleichheiten und gehen über Gleichbehandlungsansätze hinaus. Sie umfassen besondere Maßnahmen zur Förderung von benachteiligten Gruppen, wie z.B. speziell auf MigrantInnen oder ethnische Minderheiten zugeschnittene oder an sie adressierte Rekrutierungs-Initiativen, spezielle Aus- und Weiterbildungsangebote um deren Kompetenzen zu fördern oder Mentoring-Programme.